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Sì eccellente...
Sì eccellente è il vostro cuoco, che lo volli anch'io provar." Queste parole di Leporello a Don Giovanni nella celebre
opera di Mozart potrebbero esser state pronunciate anche alla nostra festa dei 70 anni dagli ospiti che dopo l'esibizione
culinaria hanno fatto onore al buffet e ai cuochi. E di cuochi eccellenti si può senz'altro parlare: c'erano due Consoli
d'Italia e la Presidente del Land Salisburghese, alla quale ho avuto il privilegio di fare da assistente. È stata una
bella festa, che ha reso omaggio alla nostra storia e al nostro presente, come pure a tutte le belle persone che la
nostra associazione raccoglie. Ne riferiamo diffusamente in questa doppia edizione del nostro giornale che, per non dar
l'impressione che sappiamo solo far festa, riunendo i numeri del 2005 e del 2006 “ottimizza“ anche i festeggiamenti di
svariate ricorrenze con un unico, positivo bilancio: i 70 anni della fondazione nel 2005, i 10 anni di “Neues von Dante“
e i miei 10 anni alla guida della Dante di Salisburgo nel 2006. E poi c‘è l‘altro anniversario, la madre di tutti i
giubilei salisburghesi. Non a caso abbiarno citato Mozart in apertura. Come potrebbe non piacerci questo grande
salisburghese che parlava italiano e che nelle sue opere ha realizzato una particolarissima sintesi fra le nostre due
culture? Mozart ha appreso e usato litaliano in casa, in forma colloquiale e familiare, fin dalla tenera età. Lo attestano
tra l‘altro le sue lettere dall‘Italia alla sorella Nannerl, in cui la iingua italiana si mescola in un divertentissimo
intreccio al tedesco e al dialetto salisburghese, con effetti comici che solo chi ha familiarità con tutti e tre gli
idiomi può apprezzare al meglio. Incontri con musicisti italiani e tre lunghi viaggi in Italia hanno poi segnato tappe
impotanti nella formazione culturale e musicale di Mozart. Da quando, dodicenne, compone l'opera buffa "La finta semplice“,
si accumulano negli anni i suoi lavori su testi italiani di Metastasio, Panni, Goldoni e molti attri. Quando poi a Vienna
Mozart incontra ii poeta Lorenzo Da Ponte, 1 tempi sono ormai maturi per la realizzazione di “Le nozze di Figaro“, “Don
Giovanni“ e “Così fan tutte“, che confermano il profondo legame di Mozart con l'Italia e la sua lingua. Al “Mozart italiano“
vogliamo rendere omaggio anche noi con un concerto e una tournée delle nostre musiciste Silvia Spinnato e Francesca Cardone.
E per chi desidera un viaggio in Italia con Mozart, come per chi a Salisburgo cerca una pausa da Mozart, abbiamo diverse
proposte. Un ricco programma di viaggi e corsi in Italia, una serie di manifestazioni dedicate alla Sardegna, una pièce
teatrale scritta da Raffaella Passiatore per il nostro “istrione“ Antonello Cagiano... e tante altre sorprese attendono
chi, anche quest'anno, avrà la bontà di seguirci a Salisburgo e in Italia.
So vorzüglich
“Sì eccellente è il vostro cuoco, che lo volli anchio provar.“ “So vorzüglich ist Ihr Koch, dass auch ich ihn testen
wollte“. Diese Worte von Leporello an Don Giovanni in Mozarts berühmter Oper könnten auch von den Gästen unseres
70-Jahre-Fests stammen, die nach der Kochshow das Buffet genossen und den KöchInnen Beifall zollten. Und es waren wirklich
besondere Köchinnen am Werk zwei italienische Konsulen und die Salzburger Landeshauptfrau, für die ich die Ehre hatte zu
assistieren. Es war ein schönes Fest, das unsere Geschichte und unsere Gegenwart, sowie alle wertvollen Menschen, die unser
Verein versammelt, gebührend würdigte. Darüber berichten wir ausführlich in dieser Doppelausgabe 2005/06. Um nicht den
Eindruck zu erwecken, dass wir nur feiern können, “optimieren“ wir in dieser Ausgabe die Feiern diverser Jubiläen mit einer
einzigen, positiven Bilanz: 70 Jahre Dante in Salzburg 2005, 10 Jahre “Neues von Dante“ sowie meine 10 Jahre als Leiter der
Dante in Salzburg 2006. Und dann kommt noch ein Jubiläum, die Mutter aller Jubiläen in Salzburg. Nicht zufällig haben wir
mit einem Mozart-Zitat begonnen. Wie könnten wir ihn nicht mögen, diesen großen Salzburger, der Italienisch konnte und in
seinem Werk eine ganz besondere Synthese unserer beiden Kulturen schaffte? Mozart hat die italienische Sprache im
familiären Umgang schon als Kind zu Hause gelernt und auch angewandt. Dafür zeugen unter anderem seine Briefe aus Italien
an die Schwester Nannerl, in welchen sich die italienische Sprache in einer so lustigen Verflechtung mit dem Deutschen und
der Salzburger Mundart vermischt, dass nur die mit allen drei Idiomen vertrauten LeserInnen deren Witz so richtig genießen
können. Begegnungen mit italienischen Musikern und drei lange italienische Reisen waren wichtige Stationen auf seinem
musikalischen und kulturellen Bildungsweg. Nachdem er, zwölfjährig, die Opera buffa “La Finta semplice“ komponiert, häufen
sich im Laufe der Jahre seine Arbeiten zu italienischen Texten von Metastasio, Parini, Goldoni und vielen anderen.
Später, als Mozart in Wien den Dichter Lorenzo Da Ponte trifft, ist die Zeit reif für die Entstehung von “Le nozze di
Figaro“, “Don Giovanni“ und ‘Così fan tutte“, die Mozarts tiefe Bindung zu Italien und seiner Sprache bezeugen.
Dem “Italienischen Mozart“ wollen auch wir mit einem Konzert und einer Tournée unserer Musikerinnen Silvia Spinnato und
Francesca Cardone huldigen. Wer auf eine Mozart-Reise nach Italien möchte, aber auch wer einmal eine Mozart-Pause in
Salzburg braucht, wird bei uns fündig. Ein reichhaltiges Reise- und Sprachkursprogramm in Italien, eine Veranstaltungsreihe
zum Thema Sardinien, ein Theaterstück unserer Autorin Raffaella Passiatore mit unserem "Bühnenhelden" Antonello Cagiano...
und viele andere Überraschungen erwarten diejenigen, die auch heuer uns folgen wollen, in Salzburg und nach Italien.
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GIORGIO SIMONETTO
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70 anni Dante
70. Geburtstag der Società Dante Alighieri
0 bella ltalia, o sole mio, o mare, o vino und was es noch so alles an Begeisterungsausbrüchen
gibt. Das italienische Lebensgefühl. Land und Leute, die Musik und das Essen stehen auch in Salzburg an oberster Stelle.
Wenn jemand über Italien sprechen soll und nach Worten sucht, die immer irgendwie nach Komplimenten klingen. Darin waren
sich auch die prominenten und alle anderen Gäste einig, die Ende November das wunderbare Fest zum 70-jährigen
Bestehen der Dante-Alighieri-Gesellschaft Salzburg besuchten.
O bella ltalia, ein geliebter Mythos, der sofort von der Realität bestätigt wird, wenn sich die Italiener selber
daran machen, ihr Land mit Charme und Herz zu vertreten Dass sich in der Dante-Gesellschaft lauter Freunde Italiens
zusammenfinden, liegt in der Natur der Sache. Warum wohl tut man sich das sonst an, zur Abendstunde nach all dem
Tagesstress Italienisch zu „strebern“, Kurse in allen Kategorien zu besuchen, die mehr oder weniger heimliche Liebe
zum südlichen Nachbarland zu pflegen? Es muss wohl etwas Besonderes sein, zum Verein der Freunde Italiens zu gehören.
Bei einem rauschenden Fest im gepflegten Kavaliershaus Klessheim flogen die Sympathien in dichter Formation.
Giorgio Simonetto und sein ansteckend engagiertes Team von der Società Dante Alighieri hatten an alles gedacht
und die festliche „Party“ unter der professionellen Regie von Manfred Baumann perfekt vorbereitet. Ist es ein Wunder,
dass das lukullische Moment im Vordergrund stand?
Natürlich war auch ein Rückblick in eine sieben Jahrzehnte dauernde Erfolgsgeschichte fällig, multimedial, mit Fotos
und Dias, wie es sich gehört. Aufgelockert wurden die Projektionen durch Witzige Karikaturen der Salzburger Künstierin
Ana MAS, die sich auch in anderer Weise, etwa beim Dante-Magazin, viele Verdienste um die Società erworben hat.
Der Rückblick war hochinteressant. Ein Kulturabkommen zwischen Italien und Österreich 1935 stand am Beginn der Geschichte.
die mit Sprachkursen begann — 27 Italiener und 78 Österreicher waren es, die sich damals gemeinsam betätigten.
In Salzburg führte die Società lange ein Wanderleben mit Höhen und Tiefen. Salzburger Persönlichkeiten wie die Künstler
Alberto Susat oder Toni Schneider-Manzell engagierten sich. Um es kurz zu machen: Das Hotel Bristol, das Gablerbräu
oder St. Peter boten Unterkunft in all diesen Jahren freundschaftlichen Daseins, ehe 1981 mit Unterstützung der
Salzburger Landesregierung das Haus der Erwachsenenbildung, das „Corso“, bezogen werden konnte.
Dank Alois und Margarethe Prantauer gab es nach 1968 wieder eine regelmäßige Kurstätigkeit. Giorgio Simonetto,
Germanist aus Padua, ist seit 1996 der Präsident der Società, er sorgte für Modernisierung und Verbesserung des
Kursangebotes. Der Lohn der Mühen? Heute hat die Società Dante Alighieri ein Kursangebot, das sich sehen lassen kann
und von rund 25 Lehrerinnen und Lehrern gestaltet wird. An die 1 500 Dante-Freunde besuchen die Veranstaltungen,
ob sie sich nun um die Auffrischung vorhandener Italienisch- Kenntnisse aus Schule oder Urlauben oder um verfeinerte
Kochkünste bemühen. Was wieder zum Höhepunkt des Geburtstags-Festes im Kavaliershaus führt.
Ein echtes Moderatoren-Talent aus „der Dante“, Antonello Cagiano, führte durch die rundum gelungene
Mittagsstunde. Ehrengäste wie Landeshauptfrau Gabi Burgstaller oder Bürgermeister Heinz Schaden überboten sich in
Lobpreisungen des Italien-Gefühls und ihrer persönlichen Zuneigung. VP-Klubobfrau Gerlinde Rogatsch versetzte sogar
mit ihren überströmenden Italienisch-Kenntnissen Signor Antonello in verblüfftes Schweigen. Nur kurz, versteht sich.
Das Gehör wurde mit Gaben aus dem Friaul verwöhnt: Emma Montanari und ihre Musiker- Gruppe ließen mit beschwingter
Folklore die Stimmung auf mediterrane Temperaturen steigen. Klassischer italienischer Musik widmeten sich die
Sopranistin Silvia Spinnato, am Klavier begleitet von Francesca Cardone, die ausgebildete Pianistin Raffaella Passatore
ließ sich dagegen mit Lyrik hören. Kultur pur.
Hungrig geworden, ging es für alle Gäste danach im Nebenraum zur weit verbreiteten Lieblingsbeschäftigung unter
Italien-Fans: Essen‘ Italienische Küche!
Leider wurden die Spitzenerzeugnisse aus prominenter Haubenküche“ verlost, was nur wenige Auserwählte beglückte,
aber die Herstellung war für alle ein Schmaus. Wenigstens ein Augen- und Nasenschmaus. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller,
assistiert von Giorgio Simonetto, fabrizierte „live“ Pasta con radicchio, noci e Gorgonzola, der extra aus Innsbruck
angereiste italienische Generalkonsul Italiens, Giovanni Pedrazolli und Salzburgs neuer Hononarkonsul, der grandiose
Pianist und Mozarteum-Professor Nicola Frisardi, zauberten ein Risotto ai funghi porcini.
Das Gedränge der Schaulustigen erreichte fast die Herdplatten. Zudem waren die „Haubenköche“ in Schürzen gehüllt,
die der Dante- Freund und Spitzen-Karikaturist Thomas Wizany in der ihm eigenen Art zum Kunstwerk veredelt hatte:
Dante in der Küche, das kann nur „La divina Cucina“ heißen.
Im Hintergrund wurde aber für alle gesorgt, die kein „Promi-Los“ gezogen hatten. Was soll man sagen: Das Fest hätte
nicht besser laufen können. Siebzig Jahre Società Dante Alighieri — wer dabei war beim Fest, hat sich fest vorgenommen,
weiter dabei zu sein.
o bella Italia!!
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Ernst P. Strobl
un po' di storia
Il Comitato di Salisburgo della Società Dante Atighieri fu fondato nel 1935, poco dopo la firma dell'accordo culturale
fra l'Austria e l‘Italia. Fondatore e primo presidente fu l'Agente Consolare italiano a Salisburgo, il Tenente Colonnello
Floro Berardo, che aveva riunito nella sua casa sul Mönchsberg un circolo di amici e amanti dell'Italia.
Già nel novembre
del 1935 ci furono 7 corsi di lingua tenuti da insegnanti italiani e frequentati da 27 italiani e 78 austriaci.
Le lezioni si tenevano in un'aula delle scuole comunali concessa dal Borgomastro, poi all'Hotel Bristol. Riunioni e
conferenze si tenevano nella casa del console.
Negli anni successivi si susseguirono alla presidenza Monsignor Nicolai, Alfons Bernhard e il Dott. Karl Stemberger.
Quindi fu la volta di Leo Wildner e nel 1954 di Hans Manzario.
Fra i soci e i membri del Consiglio direttivo si ritrovano nel corso degli anni numerose personalità di spicco, tra cui
il pittore Alberto Susat, il Maestro Bernhard Paumgartner che diresse per lungo tempo le iniziative musicali della Dante,
lo scultore Toni Schneider-Manzell, autore del portale di sinistra e del pulpito del Duomo di Salisburgo, e Johanna
Schuchter, che tradusse su esortazione di Hermann Bahr i "Promessi Sposi" di Manzoni.
A fronte di unattività culturale non priva di importanti iniziative come un ballo e una serata operistica al Festspielhaus,
per molto tempo il Comitato non ebbe una sede fissa e non si contano gli edifici cittadini, anche prestigiosi come la
Residenza, l'Hotel Bristol o l'Abbazia di S.Pietro, che ospitarono le manifestazioni e i corsi della Dante. Nel 1974 il
Comitato si dotò di una bibtioteca, ma solo nel 1981, grazie ad un'iniziativa del Dott. Friedrich Ferstl e al sostegno
del Land Salisburghese, trovò una sede fissa nell'elegante Haus Corso, in cui tuttora risiede.
Nel 1968 era iniziata
la lunga presidenza det Prof. Alois Prantauer, che resse il Comitato fino at 1995 con il valido aiuto della moglie
Margarethe e del Vicepresidente Cav. Mario Berini. A loro si devono in particolare i gemellaggi con i Comitati di Padova
e Thiene, numerosi viaggi in Italia e soprattutto la ripresa regolare dell'attività didattica con un corso di letteratura
italiana e uno di conversazione nel 1970. Net 1985, anno del cinquantenario, la Dante contava 300 corsisti suddivisi in
19 corsi con 6 insegnanti.
La guida del Comitato è passata poi per un anno at Prof. Gerhard Hanebeck, quindi, dat 1996 al Dott. Giorgio Simonetto,
che ha avviato un deciso processo di modernizzazione. Nel 2000 una mostra curata da Stephanie Harant ha documentato lo
scenario storico nel periodo della fondazione. Nel 2004 si sono raggiunte le 1.200 iscrizioni.
L'attivita culturale del
comitato abbraccia oggi campi più diversi, e nel programma si ritrovano regolarmente conferenze, cinema, teatro,
manifestazioni letterarie, mostre, viaggi, feste e concerti. Le manifestazioni culturali nel 2005 hanno registrato oltre
7500 spettatori. Dal 1996 il Comitato pubblica ta rivista Neues von Dante e ha un proprio sito in Internet.
Ferrara wird als stille, vornehme Stadt beschrieben und so erschien sie mir auch. Die erste Stadtführung
zeigte uns eine Altstadt, die von einer breiten Mauer umgeben ist. Es gibt Parks, und Palazzi aus rotem Ziegel,
einen herrlichen romanischen Dom gegenüber dem Palazzo der Familie Este und überall das Flair der Geschichte.
Die Altstadt ist von einer breiten Mauer umgeben. Es gibt Parks und Palazzi aus rotem
Ziegel, einen herrlichen romanischen Dom gegenüber dem Palazzo der Familie Este und überall das Flair der
Geschichte.
Mit dem ersten Abendessen tauchten wir übrigens gleich noch etwas tiefer in die Geschichte der Stadt ein,
durften wir doch im gleichen Gasthaus speisen, wo etwa Tiziano Vecellio, Benvenuto Cellini, Ludovico Ariosto
oder Torquato Tasso schon zu Gast waren und Nikolaus Copernikus in der Studienzeit wohnte. Es handelt sich
dabei um die stimmungsvolle Enoteca "Al Brindisi“, die, 1435 gegründet, im Guinnessbuch als älteste Osteria
steht und dazu noch in jener Via Adelardi liegt, wo sich auch die elegante Wohnung des Dottor Fadigati in
Giorgio Bassanis Erzählung
Gil occhiali d‘oro befand. Das ferraresische Menü war mit den köstlichen
“Antipasti di salumi nostrani“, dem “bis di pasticcio di maccheroni alla ferrarese“, der typischen “salama da
sugo con purea di patate“, “dolci tipici“ und diversen Weinen aus dem Bosco Eliceo dieser illustren Tradition
sicher würdig. Mittlerweile wussten wir auch schon einiges über die Stadt und die Familie der Este.
Ferraras Glanzzeit zwischen Mittelalter und Hochrenaissance ist mit der Geschichte der
Familie Este eng verbunden.
Kaiser Otto der Große hatte 961 einen Grafen Oberto mit der Burg Este belehnt. Dessen Sohn Oberto II, Markgraf
in Oberitalien, hatte Ferrara in seinem Herrschaftsbereich und begann den Bau des Doms. Obizzo IV verlegte die
Residenz von Este nach Ferrara. Das Kastell wurde für den Markgrafen Nicolò nach 1385 gebaut. Herzog Borso
war der erste Herzog von Ferrara, gleichzeitig von Reggio und Modena. Unter ihm wurde der Palazzo Schifanoia
vollendet, wo wir die ferraresische Malerschule bewunderten. Auf Borso folgten Ercole 1 und dessen Sohn
Alfonso I. In dieser Zeit lebte Ariost, der Dichter des “Rasenden Roland“. Alfonsos Gattin war die berühmte
Lucrezia Borgia, Tochter des Papstes Alexander VI und Schwester des schrecklichen Cesare Borgia. Sie war
eine der glänzendsten Damen ihrer Zeit, gebildet und geistreich... und somit, von ihrem Einzug in Ferrara
an, auch eine Rivalin für ihre Schwägerin Isabella d‘Este. Hier, in den Räumen und Höfen des Castello Estense
oder zwischen den Fresken von Palazzo Schifanoia aufgewachsen, hatte Isabella am Hof ihres Vaters Ercole I
eine vorzügliche Bildung im Geiste der Renaissance erhalten, um später als Markgräfin von Mantua von Künstlern und
Humanisten umgeben sowie von Päpsten und Königen hofiert zu werden. Für Ferrara war die Hochrenaissance jedenfalls
eine absolute Glanzzeit. Schon unter Ercole 1 erlebte die Stadt eine stärkere Bevölkerungsdichte. was den Herrscher
zur Vergrößerung der Stadt führte, die nach ihm Addizione Erculea genannt wurde und den Stadtbauprinzipien der
Renaissance entsprach.
Am nächsten Tag besuchten wir als erstes den Park der Universität (sie wurde 1391 gegründet) und den Palazzo
Marfisa d‘Este mit einfachen Räumen, gemalten Decken, schweren Möbeln und einem Park, in dem ein schöner Gingkobaum
steht. Auf den Tennisplätzen nebenan schlugen die Tennisbälle auf und ich vermeinte in der Ferne die Figuren der
Finzi Contini aus Giorgio Bassanis Roman zu sehen.
Für Ferrara war die Hochrenaissance eine Glanzzeit, die Bevölkerung nahm zu und Ercole 1
unternahm eine Ausweitung der Stadt nach den architektonischen Idealen der Renaissance.
Im Palazzo des Lodovico il Moro, von Biagio Rossetti erbaut, bewunderten und fotografierten wir eine weiße Marmortreppe
mit wundervollen Intarsien und Zeichnungen auf jeder einzelnen Stufe. Wenige Meter weiter ließen uns dann Klosterschwestern
ins Convento Benedettino Sant'Antonio in Polesine eintreten und da atmeten wir wunderbare spirituelle Ruhe, sahen sehr
schöne Wandmalereien aus dem 13. Jhdt der Scuola Giottesca Bolognese und blickten in den Klostergarten. In der Ecke
stand ein Gärtner auf der Leiter, pflückte sorgsam Orangen vom Baum und legte sie bedächtig in einen Korb, Ich dachte,
ein altes Gemälde wäre zum Leben erwacht und schaute lange zu.
Die ferraresische Malerei kann man auch im Palazzo Schifanoia studieren, wo der berühmte Francesco Cossa einzigartige
Fresken geschaffen hat, darunter volkstümliche Abbildungen der Jahreszeiten.
Schließlich betraten wir das Kastell, ein Meisterwerk aus rostrotem Ziegel, ein Wehrschloss, das das Stadtbild beherrscht.
Weiträumig und edel mit einer wunderbaren Terrasse beeindruckte mich dieser Bau der Herzöge von Este. Im hängenden Garten
stehen viele große Töpfe mit Orangenbäumen und durch die Zinnen hat man Ausblicke auf die Stadt und das Land rundum.
Früher blickte man natürlich auf unbebautes Land. Ich stellte mir vor, wie hier vielleicht Torquato Tasso auf und ab ging,
die Gerusalemme Liberata schrieb und seinen Liebeskummer in Verse schmiedete, wie die Damen vielleicht manchmal ihre
Stickereien weglegten und hier lustwandelten.
Am Abend war es möglich, die herrliche Fassade des Domes in gutem Licht zu fotographieren. Sie ist im unteren Teil rein
romanisch dann frühgotisch. Innen jedoch wurde die einst fünfschiffige romanische Basilika im 18. Jahrhundert umgebaut.
Ich ging hinaus, blieb noch einmal in einiger Entfernung stehen und betrachtete diesen wuchtigen Bau mit dem schönen
Campanile und dann das Hauptportal mit den Skulpturen mit dem heiligen Georg, dem Schutzpatron Ferraras, der vom Meister
von San Zeno in Verona geschaffen sein soll.
Es blieb noch etwas Zeit bis zum Abendessen und so schloss ich mich einer kleinen Gruppe auf Fahrrädern an und wir
fuhren die Stadtmauer entlang und an all den Sehenswürdigkeiten vorbei in den vielen Fußgängerzonen auf den ruhigen
Straßen, die mit den wunderbaren ciottoli, den runden Flusskieseln in silbergrau und blau gepflastert sind. Die
berühmteste dieser Straßen ist sicher der Corso Ercole D‘Este, der still und gerade zum schönen Renaissance-Bau
Palazzo dei Diamanti führt.
Und dann das Abendessen: Tortino di zucca con erbe fini ed amaretti, cappellacci di zucca al ragu`, faraona alla
Duca d‘Este, cenerina al cioccolato, vino bianco e rosso del bosco Eliceo in der Trattoria al Frantoio.
Am Sonntag fuhren wir morgens durch die für das Po-Delta typische, verträumte Nebellandschaft in Richtung Küste...
und dann standen sie plötzlich vor uns, der hohe Backsteinturm der Abbazia di Pomposa und die gesamte Abtei in der
gepflegten Gartenanlage. Die dreischiffige romanische Basilika ist mit gotischen Fresken ausgestattet.
Noch eindrucksvoller aber ist, meiner Meinung nach, die Fassade der formenstrengen Vorhalle aus gelben und rötlichen
Ziegeln, die in sich ein wechselvolles Muster bilden, als Schmuck Terrakottafriese und prächtige Steinreliefs tragen,
die sich an byzantinische und syrische Vorbilder halten. Ein wunderschönes Kreuz gehört dazu und zwei durchbrochene
Rundscheiben mit Bestien. Der rosafarbene Schein der Ziegel im Nebel und die klösterliche Stille hatten etwas sehr
Spirituelles.
Als Kontrast und Kontrapunkt erlebten wir das fröhliche Comacchio, einen malerischen Fischerort an einer der vielen
Süßwasser-Lagunen im Po-Delta Gebiet, im strahlenden Sonnenlicht und im Trubel seines Volksfestes, der Festa
dell‘anguilla. Wir wanderten vorbei an den lustigen Verkaufsbuden kosteten Fisch und Wein und die örtliche Spezialität,
den gebratenen Aal. Das war ein passender Abschluss und dann fuhren wir sicher und gemütlich zurück nach Salzburg.
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Kulturenvielfalt: Friaul Julisch Venetien
von Almut Koschuh
Das Land, in dem vier Sprachen gesprochen werden, das schon von Kelten, Römern, Byzantinern
und Langobarden besiedelt wurde, das Land mit einer über zweitausendjährigen Kultur, das sich von einem schweren Erdbeben
erholt hat diese Region haben wir unter der Leitung von christoph Ulmer im Mai wieder einmal besucht, erlebt und genossen.
Vier Sprachen - vier Kulturen - vier Regionen 
Das Land, in dem vier Sprachen gesprochen werden, das schon von den Kelten, Römern, Byzantinern und Langobarden
besiedelt wurde, das Land mit einer über zweitausendjährigen Kultur, das sich von einem schweren Erdbeben erholt hat,
diese Region haben wir unter der Leitung von Dr. ulmer im Mai wieder einmal besucht, erlebt und genossen.
Dr. ulmer sprach über die vier Sprachen, die in Friaul gepflegt wurden, Das Friulanische, bzw. das Ratoromanische,
das im alpenländischen Raum gesprochen wird, das ItalienischVenezianische im Küstengebiet, das Slawische an der Grenze
im Osten und Deutsch, das ehemals der Oberschicht vorbehalten war. Um die spannenden Verflechtungen dieser
Kulturenvielfalt aufzuzeigen, war jeder dieser vier Regionen ein Tag unserer Reise gewidmet.
Das Friulanische - Casarsa, San Daniele, Villalta, Gris
Pasolini schrieb seine ersten Lyrikbände auf Friulanisch und gründete in Casarsa die
“Academiuta de lengua furlana“.
Im 16. Jahrhundert wurde Friulanisch zur Hochsprache und noch im 20. Jhdt schrieb Pier Paolo Pasolini seine ersten
Gedichtbände in “Furlan, genauer in einer im Westfriaul gesprochenen Variante des Friulanischen. Dem Haus von Pasolini
in ca5a della Delizia galt auch unsere erste Besichtigung dieser Reise. Das renovierte, rosa angestrichene Haus,
wo Pasolini seine Jugend verbrachte, wurde zum Museum gemacht und liebevoll mit seinen Zeichnungen und Photos aus
dieser Zeit eingerichtet. Ein ausführlicher Vortrag brachte uns die Biographie des Dichters, Malers und Regisseurs
näher: 1922 geboren, Sohn eines Offiziers und einer Lehrerin, hatte Pasolini eine heimatlose Kindheit bevor er in
Casarsa wichtige, schöpferisch sehr produktive Jahre verbrachte und die “Academiuta de lengua furlana“ gründete,
einen Dichter- und Künstlerkreis zur Aufwertung der friulanischen Sprache und Kultur Als er 1950 aufgrund eines Skandals
nach Rom übersiedelte, bedeutete dies für ihn als Künstler den Verlust der Erde und der Sprache. Einmal kam er sogar
mit der großen Maria Callas, die für ihn gerade spielte, zurück nach Casarsa. 1975 wurde er in Ostia ermordet,
ein frühes Ende, das seine Seele vorausgeahnt hatte und schon in Gedichten ausgedrückt war.
“E‘ quasi sicuro che questa la mia ultima poesia in friulano... Prenditi tu questo peso, ragazzo che mi odii: portalo tu.
Risplende nel cuore. E io camminerö leggero, andando avanti, scegliendo per sernpre la vita, Ia gioventù.“
Aus: La nuova gioventü 1974).
Die Burg Villalta, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, zeugt vom
Stolz des friulanischen Adels, den alten feudalen Ursprung zu betonen.
In San Daniele gab es wieder die Gelegenheit der Auseinandersetzung mit den Fresken des Malers Pellegrino di
San Daniele und mit dem Problem des Einflusses seines großen Meisters Pordenone, dem ja schon zuvor eine ganze Reise
mit Dr Ulmer gewidmet war Nach kurzer Fahrt ging es zur malerischen Burg Villalta, deren abwechslungsreiche Geschichte
unser Reiseführer eindrucksvoll schilderte und das, was unseren Augen zuerst als homogener Bau erschienen war,
sich als Ergebnis eines raschen Wechsels von Zerstörung und Wiederaufbau entpuppte.
Die Villa di Tissano
In der Villa di Tissano waren wir wieder fürstlich untergebracht und wurden auch durch eine Hausführung mit dem für eine
friulanische Landvilla beispielhaften Werdegang des Hauses und der mühsamen Instandsetzung der einzelnen Trakte vertraut
gemacht, Die Mahlzeiten fanden bei lauen Temperaturen unter einer mächtigen Kastanie statt. Die große Tafel der
Dante-Reisenden war sehenswert. Nach dem köstlichen Abendessen gingen wir noch einzeln, oder in kleinen Grüppchen im
Garten spazieren, denn die Glühwürmchen flogen in ihren schnellen Zick-Zack Flügen zu Tausenden durch die Dunkelheit.
Ich hatte den starken Eindruck, dass italienische Glühwürmchen sich wesentlich schneller durch die Luft bewegen als
unsere! (Auch hier Temperamentsache?)
Ostfriaul - Görz, Triest, Duino
Am nächsten Tag bestiegen wir den Schlossberg von Görz, fuhren nach Triest und Duino. In Görz blieb auch Zeit “per andare
al bar“.
Die Fahrt durch die grüne Karstlandschaft führte uns nach Triest. Dr. Ulmer sprach von Karl VI, der religiöse Freiheit
auch den Juden gewährte, über die kulturelle Vielfalt, über den Buchmarkt, über James Joyce, Eugenio Montale und andere
Dichter, die sich in Triest aufhielten, oder, wie Umberto Saba und ltalo Svevo, echte Triestiner mit allen Widersprüchen
dieser Herkunft waren. Er zeigte uns die Synagoge und sprach vom Hass der Ostjuden gegen die Westjuden, über das KZ in
Triest wo neun Zehntel der Juden ermordet wurden. Er zeigte uns das bekannte Cafe San Marco und gleich darauf fuhren wir
in der sensationellen Straßenbahn steil den Berg hinauf, noch viel höher als San Giusto, die schöne romanische Kirche
über der Stadt.
Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war für mich Schloss Duino. Von einem herrlichen, durch eine Laube geschützten
Balkönchen aus sahen wir weit über die Bucht auf das glitzernde Meer, dem Golfo di Trieste, hörten von der Gräfin Marie
Thurn und Taxis, die Rilke hier zum Bleiben und Schreiben brachte.
Zwanzig Jahre älter als er, mütterlich und witzig war
sie ihm ein wichtiger “Lebensmensch“, wie Thomas Bernhard sagen würde.
Wir hörten auch über Lou Andrea Salome und machten
dann den Spaziergang am berühmten "sentiero Rilke" der hoch über dem Meer von Duino nach Sistiana führt.
“Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen? ...„ - hörten wir etwas später, vor uns die Abendsonne,
unseren Reiseführer lesen. Und für seine ergreifende Lesung der ersten und zehnten Duineser Elegie waren wir ihm alle
zutiefst dankbar. Rilke hatte sie im Schloss Duino begonnen und schließlich seiner Fürstin Marie von Thurn und
Taxis-Hohenlohe gewidmet.
Görz und Triest: Kulturell und geschichtlich im deutschen Spachraum tief verankert, ständig in Berührung mit der
slawischen Welt, und doch noch Höhepunkte italienischer Kultur.
Das Venezianische - Udine, Villa Maniri, Sesto al Reghena
In Udine, als wir im Duomo und im Patriarchenpalast die Fresken von Tiepolo anschauten, stellte Dr. Ulmer die Frage,
wie man nach der Zeit der Aufklärung noch Engel darstellen könnte, vielleicht als Visionen, die Schatten werfen, oder
“Knülche“ von der Straße, die spielen, kindliche Figuren, die musizieren, denen das Notenblatt herunterfällt - er
nannte das“ Profanisierung des heiligen Stoffes,“ - wie auch in den Krippenspielen. Er deutete auf die hellen Farben,
die Leichtigkeit der Malerei und zeigte, wie sehr die Tiepolo-Darstellungen einem Lustspiel ähnelten. Wir kamen
schließlich zur Villa Manin, einem riesigen Baukomplex der Tuchhändler Manin aus Udine, die für ihre
Seidenraupenzucht Wasserwege mit Mühlen antrieben und so Energie erzeugten. Diese bürgerliche Handelsfamilie wurde
zu Patriziern erhoben. Im netten Städtchen Portogruaro - früher noch Venedig-beeinflusstes Friaul-Grenzgebiet,
heute schon Veneto - gingen wir durch die charakteristischen Laubengänge und den Fluss entlang spazieren und fuhren
schließlich zu einem weiteren Höhepunkt, der Abbazia Santa Maria in Sylvis bei Sesto al Reghena.
Die befestigte Klosteranlage mit ursprünglich sieben Türmen und einer Zugbrücke über einem Wassergraben besteht
aus einem großartigen Bautenkomplex. Die Hauptgebäude der Abtei sind alle mitsamt dem romanischen Campanile
aus dem 11. Jhdt und aus rötlichem Ziegelmauerwerk gebaut. Im rechten Winkel dazu steht man wirklich entzückt
vor der sogenannten Loggetta, mit vier eleganten Dreibogenfenstern. Der Innenraum der Kirche, eine Basilika,
mit Pfeilern und Säulen und offenem Dachstuhl, war vollständig mit Fresken geschmückt von denen noch einige
erhalten und restauriert sind. Manche ähneln denen in der Capella degli Scrovegni in Padua. Sie sind von den
besten Meistern der Schule Giottos gemalt worden. Diese Gemälde, die Ästhetik der Loggetta, das warme Licht
auf den roten Ziegeln. die schönen Fresken an der Aussenwand aus dem 12. ihdt, die Spintualität des Ortes
hinterlassen einen unvergesslichen Eindruck auf den Besucher.
Karnien - Gemona, Venzone, Tolmezzo
Am Sonntag fuhren wir nach Gemona und Venzone, wo uns Dr. Ulmer deutlich zeigte, wie viel besser die getreuen,
gefühlsvollen Restaurierungsarbeiten in Venzone gelungen sind. Das mit ebensolchen Kriterien geführte Heimatmuseum
in Tolmezzo war ein wiirdiger Abschluss und ein letztes Eintauchen in echte friuIanische Kultur. Vier Tage - vier
Kulturen: Mit Dante Salzburg ist gut reisen!
Grado, die “Insel des Gesangs“, mit einem eigenen Dialekt und einer naturbelassenen lagune
war das Ziel eines Ausflugs des Dante-Teams.
“Gravo, to son la gno stela / l‘isola de le canson“ così comincia una nota canzone gradese, la si può sentise spesso
nelle elli della città vecchia passando davanti a una “ostaria“. Grado, per chi ci è nato e vissuto, non la spiaggia
della Mitteleuropa, nè l'isola del sole: Grado l‘isola delle canzoni. Quando i Gradesi si ritrovano insieme esplode
in loro la voglia di cantare... esiste addirittura una gara canora, il ‘Festival della Canzone Gradese‘, una specie
di "Sanremo" in piccolo. Le canzoni che si cantano raccontano per lo più della vita in laguna, della fede, a volte
sono favole carine, come quella che racconta della crazione di Grado da parte di Dio, ma sono soprattutto tutte in
dialetto. Non c‘è nulla al mondo che il Gradese ami di più del suo dialetto. Perchè è unico. In tutta Italia non esiste
altra realtà linguistica simile al dialetto di Grado. I linguisti lo definiscono come una versione arcaica del
Veneziano e ci fanno (“ci“ fanno perchè chi scrive è a sua volta una “graisana patoca“, una gradese doc) un torto visto
che furono proprio i Gradesi in fuga dai Longobardi a raggiungere le isole dell‘odierna Venezia e a fondare la

Serenissima, portando con sè, oltre a soldi e tesori, il loro dialetto. Grado è diventata negli ultimi anni
un‘importante realtà turistica ma é stata per molti secoli un piccolo borgo di pescatori. Queste sue radici sono
ancora ben visibili nella laguna, disseminata di piccoli isolotti, le “mote“, sovrastate da un “cason".
I “casuni“ sono piccole costruzioni in muratura e canne dove un tempo vivevano i pescatori insieme alle loro famiglie.
Ora che le moderne imbarcazioni da pesca permettono di tornare velocemente a Grado, i casuni sono sfruttati come

‘case della domenica“. Vi sono però alcuni casuni che vengono amorevolmente curati e mantenuti come all‘inizio
del secolo passato. Una visita ad una di queste mote è come un viaggio indietro nel tempo. Se andate a Grado prendetevi
un pomeriggio libero da spiagge e immergetevi invece nel silenzio inverosimile della laguna, magari proprio
visitando un cason; la sera poi rinunciate allo shopping e fate invece una passeggiate nelle stradine del castrum,
la città vecchia... e tendete l‘orecchio davanti a ogni ostaria, se c‘è qualche Gradese non mancherete di sentire
una delle tanto amate canzoni in dialetto.
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Die Sprachlandschaft Friaul-Julisch Venetien, zwischen germanischem, slawischem und
romanischem Sprachraum gelegen, zeichnet sich durch eine breite Vielfalt an Sprachen aus. Dazu zählen - neben dem auf
Grenzräume beschränkten Deutsch-Kärntnerischen und dem Slowenischen - zumindest vier romanische Idiome:
die italienische Standardsprache, die regionalitalienische Umgangssprache, der venedische Dialekt und
das Rätoromanische friaulischer Prägung.
Die Sprachlandschaft
Das heutige friauiische Territorium deckt sich historisch und sprachlich weitgehend mit den gut 7.600 km2 umfassenden
Provinzen Udine, Pordenone und Görz der autonomen Region FriuIi-Venezia GiuIia, wobei der zweite Teil dieser
Doppel-Region, d.h. das nach dem 2. Weltkrieg auf einen kleinen Küstenstreifen eingeschränkte Julisch Venetien,
die Provinz Triest ausmacht. Dieses Territorium entspricht grosso modo dem Kernland des ehemaligen Patriarchats
Aquileia, das auch als Partie da! Friöl (ital. Patria cfe! Friuft) bezeichnet wird, ein Begriff, der auf die römische
Stadt FORUM lUill, das heutige Cividale zurückgeht. Von den zuletzt im Jahr 2001 offiziell gezählten, knapp 1,2
Millionen Regionsbewohnern leben gut 940.000 in Friaul, wovon wiederum etwa 500.000 Individuen als Friaulischsprecher
gelten können (die Zahlenangaben in der Fachliteratur schwanken allerdings zwischen 400.000 und 800.000). Laut aktueller
Studien kann man, bezogen auf die Gesamtbevölkerung Friauls, von rund 57% regelmäßiger und weiteren 20% gelegentlicher
Friaulischsprecher ausgehen. Im Südwesten der Region, in einer zweisprachigen Kontaktzone westlich von Pordenone,
entlang der Adriaküste (so etwa in Marano Lagunare und Grado) sowie in einigen städtischen Zentren (Udine und Triest)
werden venedische Dialekte gesprochen. Im Kanaltal, im Görzer Hügelland (Collio), im Natisone- und im Resia-Tal finden
sich einige tausend Sprecher slowenischer Dialekte, wobei die entsprechenden Siedlungen bereits auf das 7. Jhdt.
zurückgehen. Wiederum im Kanaltal, von Pontebba bis Tarvis, das von 1027 bis 1918 zu Kärnten gehörte, trifft man auf
deutsche Dialekte kärntnerischen Zuschnitts. Das im germanisch-romanischslawischen Kontaktraum gelegene Kanaltal ist
somit durch die Präsenz der vier Sprachen Italienisch - Friaulisch - DeutsclVBairisch und Slowenisch/‘Windisch‘
gekennzeichnet. Das Deutsche findet sich auch in den in Karnien gelegenen, dreisprachigen Sprachinseln Zahre
(ital. Säutis) und Tischelwang (ital. Timäu), die schon im 13. Jhdt. besiedelt wurden und die heute jeweils wenige
Hundert Einwohner aufweisen. Die dortige Dreisprachigkeit setzt sich aus dem südbairischen Dialekt dem karnischen
Friaulisch und dem Italienischen zusammen. Der gesamtfriaulische Sprachraum kann grob gesprochen in drei Großräume
gegliedert werden, die bereits auf die römische bzw. auf mittelalterliche Territorialgliederung zurückgeführt werden
können. So unterscheidet man zwischen drei Dialektgebieten. Dazu gehört 1. das karnische Friaulisch, ii friularro
carnico im (prä-)alpinen Norden der Region, 2. das Westfriaulische, II friulano occidentale, das westlich des
Tagliamento gesprochen wird, und 3. das zentral-östliche Friaulisch, 1! friu!ano centro-orientale östlich des
Tagliamento, in dessen Bereich auch das Gebiet der zentralfriaulischen Gemeinsprache (einer ‘koin4 friulana0,
die sich im 19. Jhdt. als literarische Koin Udineser Prägung herausgebildet hat) sowie die landläufig mit dem
Prädikat ‘bestes Friaulisch‘ ausgezeichnete Varietät der Ortschaft San Daniele fällt. Aus klassifikatorischer
Sicht gehört das Friaulische, das von der Sprechergemeinschaft vor Ort als furlan bezeichnet wird, zur Familie der
romanischen Sprachen, genauer gesagt zum so genannten Alpenromanischen. Dabei bildet es den östlichsten Baustein
einer in der Sprachwissenschaft seit mehr als 130 Jahren mit dem Überbegriff !adino bezeichneten Sprachgruppe (Geotyp) -
um den vom Görzer Sprachforscher Graziadio Isaia Ascoli 1873 geschaffenen Terminus zu verwenden - der dem 10 Jahre
später vom lnnsbrucker Sprachwissenschaftler Theodor Gartner geschaffenen Terminus Rätoromanisch entspricht.
Sprachrelevante Geschichte
In vorrörnischer Zeit (ab ca. 450 v. C.) siedelten die den Kelten zuzurechnenden Karnier in unserem Gebiet, eine Präsenz,
die sich heute noch in einigen, diesseits und jenseits der Alpen üblichen Landschaftsbezeichnungen widerspiegelt,
die allesamt das vorlateinische Element kar in sich tragen, wie z.B. das im Nordwesten Friauls gelegene KarnierVC‘amia,
das österreichische Bundesland Kärnten, die Landschaft Krain/Kranj nördlich von Laibach oder auch das Karst-Gebiet,
ital. II Catso. Im Slowenischen und Serbokroatischen bezeichnen die Appellativa kras bzw. kric explizit ‘Felsen‘
oder ‘Stein‘.
Prof. Roland Bauer ist im Fachbereich Romanistik der Universität Salzburg tätig. Mit dem Rätoromanischen hat er sich
im Rahmen seiner Forschungen in den Bereichen Geolinguistik, Dialektologie und Dialektometrie vor
allem durch seine Arbeit am Sprachatlas des Dolomitenladinischen und angrenzender Dialekte (ALD) befasst.
Auch Ortsnamen wie z.B. das friaulische Cargnacco, das mittelitalienische Carsoli oder das piemontesische Cadgoano
verweisen auf das Volk der Karnier. Ab dem 2. Jhdt v. C., in das die Gründung der Kolonie Aquileia fällt (181 v. C.)
beginnt die politische und sprachliche Romanisierung Friauls. Das römische Straßennetz hatte dabei insofern Einfluss
auf die Sprache, als noch heute Ortsnamen wie Tricesima (TRICESIMUS; ‘der Dreißigste‘ Meilenstein) oder Codroipo
(QUADRUBIUM: Wegkreuzung) existieren. Bevor sich das Lateinische endgültig durchsetzen konnte, kam es zu einer Phase
der Zweisprachigkeit Keltisch bzw. Gallisch und Lateinisch, aus der Namen mit Bestandteilen aus beiden Sprachsystemen
stammen. So finden wir im heutigen Friaul Ortsnamen, die aus lateinischen Personennamen und dem keltischen Suffix -àcco
oder -ìcco gebildet wurden. Adegliacco etwa verweist auf den lateinischen Namen Atilius, Tavagnacco auf Octavianus,
Bicinicco auf Beccinius. Nach verschiedenen Inkursionen, wie etwa den Plünderungen und Zerstörungen Aquileias durch
Alarichs Westgoten sowie durch Attilas Hunnen im 5. Jhdt., übernehmen die Langobarden im Jahre 568 die Macht gründen
dabei das dem historischen Friaul entsprechende DUCATUM FOROJULIENSE, d.h. das Herzogtum Cividale und machen die
Region zum wichtigsten Stützpunkt ihres Imperiums. Cividale, der neue Name des römischen FORUM IULII, das auf
Friaulisch als CWicI,5t bezeichnet wird, geht übrigens auf lateinisch CIVITAS AUSTRIAE ‘die Stadt im Osten‘ zurück.
Sowohl das Gotische als auch das Langobardische hinterlassen ihre Spuren im friaulischen Lexikon. Nach gut 200
Jahren Langobardenherrschaft übernehmen 774 die Franken unter Karl dem Großen die Macht in der Region, bevor
Friaul im 10. Jhdt. an das römisch-deutsche Reich angegliedert wird. Im Jahr 1077 wird der Patriarch von Aquileia,
der in kirchlich-rechtlicher Hinsicht beinahe ganz Nordostitalien sowie Slowenien und Teile Kärntens und Istriens
dominiert, von Kaiser Heinrich IV. auch mit weltlicher Macht ausgestattet und zum Reichsfürsten bestellt.
Der Einflussbereich des Patriarchen erstreckt sich über das Herzogtum Friaul sowie über die Grafschaften Istrien und Krain.
Davon ausgenommen bleiben die Territorien der Grafen von Görz, die im 16. Jhdt. an das Haus Habsburg fallen und bis 1918
bei Österreich bleiben sollten, ein Umstand, der bis heute in der divergenten sprachlichen Orientierung Zentral-
und Ostfriauls nachwirkt. Im Jahr 1420 erfolgt die Übernahme des ehemals vom Patriarchat Aquileia beherrschten Raumes
durch die Republik Venedig. Zentral- und Westfriaul mit dem kirchlichen und weltlichen Zentrum Udine bleiben fortan
bis Ende des 18. Jhdts in venezianischer Hand. Dies fördert eine kulturelle Umorientierung höhergestellter
Bevölkerungsschichten in Richtung Italien, die u.a. in der sprachlichen Venedisierung bzw. Italianisierung der
Oberschicht zum Ausdruck kommt, während sich das “gemeine‘ Volk weiterhin fast ausschließlich des Friaulischen bedient.
Toskanisch und Venedisch finden so bereits in der regionalen Uteratur des 15. Jhdts Anwendung, wohingegen das
Friaulische erst Mitte des 16, Jhdts in der schönen Literatur zum Einsatz kommt. In den Territorien Ostfriauls,
die nach dem Aussterben der Grafen von Görz an die Habsburger fallen, hält sich das Friaulische ebenfalls vorwiegend
bei der Landbevölkerung, die zudem das Slowenische verwendet. Das Bürgertum tendiert teilweise zum Venedischen,
während der Görzer Adel auch entsprechende Deutschkenntnisse aufweist. 1797 wird Friaul mit dem Untergang der Republik
Venedig an Österreich abgetreten, bei dem es - nach einem kurzen napoleonischen Intermezzo - bis 1866 verbleibt.
Ab dann werden Zentral- und Westfriaul zum jungen Königreich Italien geschlagen, während der Ostteil, der neben Götz
auch Aquileia, Grado und Gradisca umfasst beim zu Österreich gehörenden Küstenland verbleibt und nach dem 1. Weltkrieg
gemeinsam mit Triest (das seit 1382 zu Österreich gehört) und mit lstrien an Italien annektiert wird.
In sprachlicher Hinsicht bildet sich im Laufe des 19. Jhdts eine friaulische literarische Koinö Udineser Prägung heraus,
die in Opposition zur ostfriaulischen Literatursprache des mittel- europäisch orientierten Görzer Raums steht.
Als Verwaltungssprachen dominieren je nach politischer Zugehörigkeit hier Italienisch, da Deutsch. Einer rigiden
Assimilationsund Repressionspolitik seitens des italo-faschistischen Regimes gegenüber Slowenen und Kroaten,
die mit sprachlicher Italianisierung und Unterdrückung des Friaulischen einhergeht, folgen ab 1943 erbitterte
Partisanenkämpfe am Ostrand. Friauls, die als Hintergrund für mitunter bis heute anhaltende, nachbarschaftliche
Spannungen zwischen Slowenien und Italien . gesehen werden müssen. In diesem Zusammenhang wird 1945 ein neuer
Grenzverlauf bestimmt der die erst 2004 rückgängig gemachte Zweiteilung der Stadt Götz in ital. Gorizia und slow.
Nova Gorka zur Folge hatte. In der zweiten Hälfte des 20. Jhdts wird das friaulische Zusammengehörigkeitsgefühl
durch die Verabschiedung des Autonomiestatuts für die Region im Jahre 1963 und das verheerende Erdbeben im Jahr 1976
maßgeblich verstärkt.
Sprachliche Merkmale des Friaulischen
bedeutungstragende Vokalquantität
lang lat= “gegangen“ vs. kurz lat= "Milch"
pas "Friede" vs. pas "Schritt"
brut "Schwiegertochter" vs. brut "hässlich"
Erhalt von lat. postkons. L
lat. dt. Bed. ital. friaul. vened.
CLÁVE "Schlüssel" chiave cláf ciave
GLÁREA "Kies" ghiaia glérie giara
PLUS “mehr" più plúi piú)
BLÁNCU "weiß" bianco blanc bianco
FLÓRE "Blume" fiore flor fiore
Erhalt von lat. auslautendem -s beim Plural
friaul. cjasa - cjàsis ‘Haus - Häuser‘
friaul. fruta - frutis ‘(das) Mädchen - (die) Mädchen‘
friaul. cjan - cjàns ‘Hund - Hunde‘
friaul. frut-fruts/fruz ‘Bub-Buben‘
Erhalt von lat. auslautendem -S für 2. Person
friaul. tu clamis / tu clamais / tu clamaras
ital. (tu) chiami / chiamavi / chiamerai
= ‘du rufst/riefst/wirst rufen“
friaul. o clamais / o clamaris / o clamares
ital. (voi) chiamate / chiamavate / chiamerete
Palatallsierung von lat. C/G vor A
friaul. cjan [kjàn] / cian [tschàn] “der Hund"
friaul. cjasa [kj] / ciasa (tsch) “das Haus"
friaul. gjal[gj]/gial [dsch] “der Hahn"
obligatorische Stellung des Personalpronomens
friaul. (jo) o feveli * "(ich) ich spreche"
vs. ital. (io) parlo "(ich) spreche"
friaul. tu no tu vens* “Du nicht Du kommst"
vs. ital. (tu) non vieni "(Du) kommst nicht"
Bibliographischer Hinweis:
Roland Bauer,
Furlan (Friaulisch, Friulanisch),
in: Nina Janich, Albrecht Greule (Hgg.),
Sprachkulturen in Europa. Ein internationales
Handbuch, Tübingen (Narr) 2002, 78-83
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Hoffentlich wird sie zur Tradition, die "Grande Festa ltaliana" in Salzburg.
Wie schon im Jahre 2004, als sich die Region "Abruzzen" vorgestellt hatte, kam im Jahre 2005 die
Region "Friaul Julisch-Venetien" zu Besuch in unsere Stadt.
Salzburg, und im speziellen der Residenzplatz, verwandelte sich für zwei Tage in eine italienische "piazza".
In einem großen Zelt präsentierte sich auf Einladung Dante Alighieris die Region Friaul Julisch
Venetien mit ihren touristischen Attraktionen, ihrer Kulturenvielfalt und ihren Besonderheiten.
Hochklassige Winzer sowie Käse- Schinken- und Salamiproduzenten stellten ihre Produkte aus. Den
Besuchern lief angesichts der auf Tischen aufgebauten Köstlichkeiten buchstäblich das Wasser im Munde
zusammen. Gott sei Dank konnte man dem sofort abhelfen, denn diese waren alle zu kaufen. Doch
damit nicht genug: An zwei Abenden herrschte Restaurantbetrieb, Ein eigens mitgebrachter Koch zauberte
Leckerbissen wie "Boreto", eine typische Fischsuppe aus Grado, "Cjalzons alle erbe", Ravioli
mit Kräuterfüllung oder das besondere Käsegericht “Fnco, auf den Tisch.
Und natürlich fehlte der dazupassende, köstliche friulanische Wein nicht. Als der kulinarische Genuss noch
mit dazupassender Volksmusik der "Gruppo Duo Tzigano di Trieste" und der "Emma Montanari Grop"
begleitet wurde, vergaß man für eine Weile wo man war. Dazu das strahlende Wetter, die Fröhlichkeit und
die ausgelassene Stimmung, das war doch Italien? Als ob es die Salzburger geahnt hätten, sie kamen scharenweise.
Schon beim Öffnen des Zeittores um 10:00 Uhr am Vormittag sprang der Funke über.
Salzburgs Vizebürgermeister Harald Preuner, ein deklarierter Italienfan, begrüßte und
eröffnete zusammen mit Dr. Bepi Piucciarelli, für Tourismus und Wirtschaft im Amt
des Landes Friaul zuständig. Frau Dr. Pina Zaccariri, Leiterin des Italienischen
Kulturinstituts in Innsbruck und Dante-Leiter Giorgio Simonetto das Fest. Alles andere
ergab sich dann von selbst. Man traf Bekannte, man plauderte, aß, trank und
genoss in vollen Zügen. Wollte man etwas über die Produkte wissen, wurde auch ein
Gespräch mit den Ausstellern angeknüpft.
Überzeugt vom Besten und etwas ärmer, schleppte man dann in Vorfreude des
Genusses ein paar Schachteln Wein nach Hause. Am Abend traf man sich noch einmal
mit Freunden im Zelt und ließ so eine Illusion ausklingen. Eine Illusion, der
sicherlich viele Dante Freunde und Salzburger wieder erliegen möchten. Darum: Wir
freuen uns auf das nächste Grande Festa Italiana 2006.
Speriamo che la "Grande Festa Italiana" diventi una tradizione a Salisburgo. Come già nel 2004, allorché era stata
la regione Abruzzo a presentarsi, nel 2005 è toccato al Friuli Venezia Giulia il ruolo di ospite nella nostra città.
Salisburgo, e in special modo il "Residenzplatz", si sono trasformati per due giorni in una vera e propria piazza italiana.
In un grande padiglione, su invito della Società Dante Alighieri, il Friuli Venezia Giulia ha presentato le sue
attrazioni turistiche, la sua varietà culturale e Je sue peculiarità.
Viticoltori di classe così come i più rinomati produttori di prosciutto, salumi e formaggi hanno messo in bella mostra
i loro prodotti. Ai visitatori, alla vista di tanto ben di dio, non poteva che venire l'acquolina in bocca. Per fortuna
ovviare a tale "problema" non è stato difficile, visto che le leccornie potevano essere acquistate. Ma come se questo non
bastasse per due serate la tenda si è trasformata in un enorme ristorante. Un cuoco appositamente venuto
dal Friuli Venezia Giulia ha deliziato gli ospiti con specialità quali il "Boreto", la tipica zuppa di pesce di Grado,
i “Cjalzons alle erbe“, ravioIi ripieni di erbe aromatiche e l‘immancabile “Frico“, piatto tipico a base di formaggio.
Il tutto bagnato, ovviamente, con dell‘ottirno vino friuiano. Quando poi
ai piaceri del palato si sono unite le note della musica popolare del Duo Tzigano
di Tneste e dell‘Emma Montanari Grop, per un momento sembrato di essere
in ltalia. Il tempo splendido, la cordialità e l‘atmosfera distesa hanno fatto il
resto. I Salisburghesi, quasi lo avessero precepito, si sono precipitati in massa.
La scintilla era scoccata già il giorno dell‘apertura della Festa. A salutare e a dare
ii benvenuto agli ospiti si sono ritrovati Harald Preuner, vice sindaco di Salisburgo
e fan dichiarato dell‘ltalia, il Dott. Bepi Piucciarelli dell‘Assessorato al Turismo e
alle Attività produttive della Regione Friuli Venezia Giulia, la Dott.ssa Pina
Zaccarin, Direttrice dell‘Istituto Italino di Cultura di Innsbruck e Giorgio
Simonetto, Presidente della Dante Alighieri di Salisburgo. Tutto Il resto venuto
da sè. Amici e conoscenti si sono incontrati, si è chiacchierato, mangiato, bevuto
e goduto dell‘atmosfera. Chi voleva informazioni sui prodotti non ha fatto
altro che attaccare discorso con i produttori. Persuasi della qualità e con il portafogiio
più leggero alcuni visitatori si sono caricati sulle spalle una cassa di vino,
pregustando il piacere della bevanda. La sera ci si è nuovamente ritrovati sotto
la tenda insieme agli amici per chiudere in bellezza l‘illusione di essere in Italia.
In un‘illusione in cui molti amici della Dante si fanno cullare volentieri. Quindi:
aspettiamo con impazienza la prossima “Grande Festa Italiana 2006“.
(Traduzione di Francesca Gregori)

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Guido Cecere: paesaggi & città - Landschaften und Städte
Antologie di Poesia: Aigner übersetzt Saba "Il bel pensiero"
Domenico Starnone: fra letteratura e cinema
cccc
Raffaelle: terre straniere - Fremde Länder
(in Vorbereitung)
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